
Gisela Bell bei der Lesung.
Erfolgreiche Veranstaltung - guter Besuch und interessante Vorträge!
Mundart und Hochdeutsch beim HKV Gersweiler Vom Saarbrigger Platt über Kindheitserinnerungen, Natureindrücken bis zu Alltagsgeschehnissen reichte der Bogen, der beim Kulturnachmittag beim Heimatkundlichen Verein Gersweiler-Ottenhausen gespannt wurde.
Im ehemaligen Gersweiler Rathaus entführte Gisela Bell die Gäste in die Welt der Kindheitserinnerungen. Kleine Ereignisse aus dem Familienleben wurden in lustig humorvoller und ausdrucksstarker Weise vorgetragen. Sicherlich haben viele der Zuschauer eigene solcher Erfahrungen gemacht.
Der St. Ingberter Manfred Kelleter trug in seinen Beiträgen Frühlingsempfindungen vor. Mit stimmungsvollen Natureindrücken konnte sich jeder ein Bild von der Schönheit der Natur machen. Auch kleine Beiträge zu Heimat, der Bergmannsarbeit und dem industriellen Umbruch rundeten seinen Vortrag ab. Mit Weisheiten der Kinder beschäftigte sich auch Gerdi Karp. In Saarbrigger Platt erzählte sie Anekdoten z. B. über die unterschiedlichen Ansichten zwischen Mann und Frau beim Rasenmähen oder über die Freude, am 7. Geburtstag einen echten Ringel Lyoner geschenkt zu bekommen.
Den Abschluss des Kulturnachmittags bildete Friedrich Peter Wilhelm. Auch er hatte Schülererinnerungen niedergeschrieben. So konnte manch einer der Teilnehmer selbst mitfühlen, wie früher Kinder zum Kartoffelkäfersammeln geschickt wurden. Kurze Geschichten über verschiedene Themenbereiche ließen auch hier die Zuhörerinnen und Zuhörer so manches Mal schmunzeln. Ein kleiner Umtrunk in den Gersweiler Museumsräumen rundete die Veranstaltung ab. @Volker Arnold