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Entwicklungsplan für den ländlichen Raum bis 2020 wird jetzt umgesetzt.

Minister Jost: Akteure vor Ort reden mit – Begleitausschuss tagt Die Genehmigung aus Brüssel liegt vor, jetzt geht’s an die Umsetzung des Saarländischen Entwicklungsplans für den ländlichen Raum (SEPL 2014-2020). Am Mittwoch fand die erste Sitzung des ELER-Begleitausschusses für die Förderperiode 2014-2020 unter Vorsitz von Minister Reinhold Jost statt. „Uns ist es wichtig, die Akteure vor Ort, also die Gruppen und Organisationen, die im ländlichen Raum wirken und diesen prägen, in unsere Arbeit einzubeziehen“, so Jost. Im ELER-Begleitausschuss sind neben verschiedenen Fachbehörden aus den Bereichen ländliche Entwicklung, Bildung und Gleichstellung sowie den Gemeinden, dem Bund und der Europäischen Union auch nicht-staatliche Organisationen aus Land- und Forstwirtschaft, Naturschutz, Obst- und Gartenbau, Wirtschaft, Soziales, Kirchen sowie die Lokalen Aktionsgruppen LEADER vertreten. Besonders erfreut zeigte sich Minister Jost über die Beteiligung von Jugendorganisationen: „Die Jugend ist die Zukunft des ländlichen Raumes. Gerade im Hinblick auf den demografischen Wandel ist es wichtig, auch die Jugend einzubinden, wenn es darum geht, den ländlichen Raum weiterzuentwickeln.“

Mehr als 28 Millionen Euro erhält das Saarland in der neuen Förderperiode von der EU. Die Mittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) werden durch Gelder von Bund, Land und Kommunen ergänzt. Insgesamt stehen dadurch rund 53 Millionen Euro bis 2020 für saarländische Projekte zur Verfügung. „Darüber hinaus werden wir den Landwirten mit einer aus Umschichtungsmitteln in Höhe von knapp 5 Millionen Euro finanzierten Ausgleichszulage unter die Arme greifen“, sagte Jost. Wo das Saarland im ländlichen Raum Schwerpunkte setzen wird, darüber wird der Minister am kommenden Freitag den Umweltausschuss des Landtages informieren. Aufgabe des ELER-Begleitausschusses ist es, das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz bei der Umsetzung des SEPL zu beraten und zu unterstützen. Mit ihm werden die so genannten Wirtschafts- und Sozialpartner als Vertreter der Zivilgesellschaft in die Arbeit des Ministeriums eingebunden. So entscheidet der Ausschuss auch über die Kriterien, nach denen Vorhaben für eine Förderung ausgewählt werden. „Transparenz ist für uns oberstes Gebot“, so Jost. Die im Begleitausschuss beteiligten Organisationen fungieren darüber hinaus als Multiplikatoren, die die breite Öffentlichkeit über die Fördermöglichkeiten des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes im Saarland informieren.

Der ELER-Begleitausschuss ist nach dem so genannten Sprecher-Modell aufgebaut: Organisationen aus den Bereichen Landwirtschaft (allgemein), Ökologische Landwirtschaft, Forstwirtschaft/Jagd/Fischerei, Obst- und Gartenbau, Imkerei, Landfrauen, Natur- und Umweltschutz, LEADER, Kommunale/regionale Gebietskörperschaften, Kirchen Jugend, Soziales und Wirtschaft wurden nach sachlich-inhaltlichen Gesichtspunkten zu Gruppen zusammengefasst, die dann jeweils Vertreter in den Begleitausschuss entsenden. Minister Reinhold Jost dazu: „Damit decken wir alle Bereiche der Gesellschaft ab. Niemand bleibt außen vor.“ Insgesamt besteht der Ausschuss, der in der Regel einmal jährlich tagt, aus 26 Mitgliedern. Weitere Informationen unter www.eler.saarland.de

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