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Künftig vier LEADER Regionen im Saarland: St. Wendeler Land, Landkreis Merzig-Wadern, Warndt-Saargau und Biosphäre Bliesgau Keine der vier Bewerber-Regionen ging leer aus: St. Wendeler Land, Landkreis Merzig-Wadern, Region Warndt-Saargau und Biosphäre Bliesgau haben mit ihren Lokalen Entwicklungsstrategien überzeugt und werden in das EU-Förderprogramm LEADER aufgenommen. Das entschied am Montag eine aus Fachleuten für den Bereich ländliche Entwicklung bestehende Kommission unter Vorsitz von Minister Reinhold Jost. Mit der Anerkennung als LEADER-Gebiete stehen den Lokalen Aktionsgruppen „Biosphärenreservat Bliesgau“ „KulturLandschaftsInitiative Sankt Wendeler Land“, „Land zum Leben Merzig-Wadern“, und „Warndt-Saargau“ bis 2020 Fördermittel in Höhe von jeweils 2.000.000 € zur Verfügung.

 

 

Diese Fördermittel stammen zu 3/4 aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes der EU (ELER) und zu 1/4 aus Landesmitteln. Minister Jost dazu: „Bei der LAG Biosphärenreservat Bliesgau hat besonders die starke Bürgerbeteiligung an der Erarbeitung der Lokalen Entwicklungsstrategie beeindruckt.“ Insbesondere die zentrale Zukunftsaufgabe Klimaschutz sei hier in hervorragender Weise bearbeitet. „Die LAG Land zum Leben Merzig-Wadern“, so Jost, „glänzt durch eine besondere Einbindung der jungen Generation.“ Besonders gewürdigt von der Bewertungskommission wurde hier das Handlungsfeld „Gesundheits- und Pflegeversorgung“, das künftig von immer größerer Bedeutung sein werde. Sehr erfreut zeigte sich Minister Jost darüber, dass die Kulturlandschaftsinitiative Sankt Wendeler Land die jüngsten Entwicklungen zum Nationalpark vorausschauend in die Lokale Entwicklungsstrategie aufgenommen hat. Aus Sicht der Bewertungskommission wurde hier auch der Fokus auf das Thema Bildung begrüßt. „Die LAG Warndt-Saargau hat ihr Potenzial mit der Lage an der Grenze und ihrem industriell-kulturellen Erbe erkannt“, so Jost. Hier gebe es noch viele bisher unbekannte Schätze zu heben. Insgesamt zeigten sich sowohl der Minister als auch die Bewertungskommission sehr zufrieden mit der Qualität der lokalen Entwicklungsstrategien.

Hintergrund: LEADER steht für Verbindung von Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft (frz. Liaison entre actions de développement de l'économie rurale). Mit diesem LEADER-Ansatz unterstützt die Europäische Union seit 1991 modellhaft innovative Projekte im ländlichen Raum. Das Hauptkonzept hinter dem Leader-Ansatz zielt darauf ab, eine eigenständige Regionalentwicklung auf Basis freiwilliger Kooperationen in den ländlichen Gebieten zu unterstützen. Die LEADER-Gebiete sollen ihre lokalen und regionalen Handlungskompetenzen stärken, Potenziale erschließen sowie die regionale Identität stärken. Das besondere daran ist der so genannte „bottom-up-Ansatz“, d.h. die Entscheidungen werden „unten“, also an der Basis, getroffen. Dazu schließen sich lokale Akteure eines abgegrenzten Gebietes aus den vielfältigsten öffentlichen aber vor allem auch nicht öffentlichen Interessenskreisen zu lokalen Aktionsgruppen (LAG) zusammen und erarbeiten gemeinsam lokale Entwicklungsstrategien (LES), die die Schwächen, Stärken und Entwicklungsmöglichkeiten einer bestimmten Region aufzeigen. Auf Basis der LES werden von den LAG'en Projekte zur Förderung ausgewählt. Durch die Einbeziehung unterschiedlichster Akteure und die bewusste Begrenzung der Einflussmöglichkeiten der öffentlichen Hand auf die Mittelverwendung soll auch bürgerschaftliches Engagement im ländlichen Raum fördern. Im Saarland haben sich auf einen entsprechenden Aufruf des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz hin vier Regionen um eine LEADER-Förderung beworben: Diese vier Regionen haben ihre Lokalen Entwicklungsstrategien bis zum Stichtag 16.01.15 eingereicht.

Diese Lokalen Entwicklungsstrategien wurden jetzt von der Expertenkommission auf der Grundlage vorher festgelegter objektiver Kriterien geprüft und bewertet. Der Kommission gehörten an: Dr. Andrea Clench (Ministerium für Inneres und Sport, Landesplanung); Hedwig Garbade (Saarlandfrauen); Hans Lauer (Bauernverband Saar); Klaus-Peter Pfahler (Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, Europäischer Sozialfonds); Kai Hartz (Landkreistag) und Tobias Wolfanger (Landesjugendring); Prof. Dr. Dr. Olaf Kühne (Evaluator); Sabine Ballier (Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, ländliche Entwicklung, ELER-Verwaltungsbehörde); Thomas Unold (Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, LEADER-Referent); Holger Neisius (Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, ELER-Verwaltungsbehörde). Weitere Informationen Medienkontakt Sabine Schorr Pressesprecherin Telefon: (0681) 501-4710 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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